Smart Bio‑IoT integriert bioelektronische Sensoren in vollständig vernetzte Plattformen, die Daten in Echtzeit sammeln, auswerten und Aktionen steuern können – verbunden mit Cloud‑Systemen, KI und automatisierten Workflows.
Heute existieren einzelne Bioelektronik‑Sensoren oft isoliert. Smart Bio‑IoT schafft End‑to‑End‑Ökosysteme, in denen Daten standardisiert, vernetzt und über KI‑gestützte Dienste nutzbar sind.
École Polytechnique Fédérale de Lausanne – David Atienza – Prof. Atienza beschäftigt sich mit intelligenten eingebetteten Systemen und Edge-Computing für die autonome Gesundheitsüberwachung und Telemedizin. In diesem Bereich hat er wichtige Beiträge zu Methoden für den Entwurf und die Optimierung energieeffizienter und adaptiver intelligenter Wearables sowie von Internet-of-Things-Systemen (IoT) geleistet. Insbesondere entwickelte er eine neue Generation von MPSoC-Architekturen mit extrem geringem Stromverbrauch und rekonfigurierbaren Funktionen für intelligente Wearables auf Basis von Compressive Sensing (insbesondere für die Echtzeitverarbeitung von Mehrkanal-EKGs).
Imperial College London – gehört zu Führenden bei der Integration intelligenter Biosensor-Technologien mit dem Internet der Dinge (IoT) und künstlicher Intelligenz (KI) und konzentriert sich dabei auf die Entwicklung von Echtzeit-Diagnosesystemen, die sowohl am Körper getragen als auch implantiert werden können. Forscher des Colleges, insbesondere am Department of Bioengineering und am Centre for Bio-Inspired Technology, entwickeln fortschrittliche Systeme, die biologische Signale direkt mit digitalen Plattformen verbinden, um personalisierte Gesundheitsversorgung, Fernüberwachung und die frühzeitige Diagnose von Krankheiten zu ermöglichen.
Linköping University – ist weltweit führend in der Verschmelzung von organischer Elektronik und Biologie, insbesondere durch die Entwicklung von „Electronic Plants“ (e-Plants). Diese Forschung bildet die Grundlage für hochmoderne Bio-IoT-Netzwerke, in denen lebende Pflanzen als aktive Komponenten integriert werden.
Internet of Bio-Nano Things (IoBNT) – Erforschung von Kommunikationsplattform zur Verbindung des menschlichen Körpers mit zukünftigen 6G-Netzen. Auf technologischer Ebene werden hierfür unter anderem neuartige Schnittstellen zwischen der molekularen Kommunikation und der Hochfrequenzkommunikation erforscht. Die angestrebte Kommunikationsplattform stellt einen entscheidenden Schritt hin zu zukünftigen Body-Area-Netzen in der Medizintechnik dar. Solche Netze können beispielsweise zur Koordinierung von Nanorobotern in therapeutischen Anwendungen eingesetzt werden und so Behandlungen gezielter sowie schonender für Patientinnen und Patienten gestalten.
Viele IoT‑ und Bioelektronik‑Forschungsgruppen arbeiten an solchen Vernetzungen, unterstützt von Industrie und Forschungseinrichtungen.
➡ Bereits heute im Aufbau und skalierbar über 2–5 Jahre.
Hosain MN, Kwak YS, Lee J, Choi H, Park J, Kim J. IoT-enabled biosensors for real-time monitoring and early detection of chronic diseases. Phys Act Nutr. 2024 Dec;28(4):60-69. doi: 10.20463/pan.2024.0033. (PDF)
Sobhan A, Hossain A, Wei L, Muthukumarappan K, Ahmed M. IoT-Enabled Biosensors in Food Packaging: A Breakthrough in Food Safety for Monitoring Risks in Real Time. Foods. 2025 Apr 18;14(8):1403. doi: 10.3390/foods14081403. (PDF)
Avci MB, Kurul F, Topkaya SN, Cetin AE. Smartphone-based biosensing: a review of optical imaging, microfluidic integration, and AI-enhanced analysis. Mikrochim Acta. 2025 Nov 3;192(12):786. doi: 10.1007/s00604-025-07523-0. (PDF)
Bhavani D, George D, Varghese DJ, Arya DA, Prabagar DS, Waghodekar P. Smart Biosensing Platforms Using Iot-Integrated Diagnostics For Precision Health Monitoring. IJASIS [Internet]. 2026 Feb. 10 (PDF)
Salvi S, Garg L, Gurupur V. Stage-Wise IoT Solutions for Alzheimer’s Disease: A Systematic Review of Detection, Monitoring, and Assistive Technologies. Sensors (Basel). 2025 Aug 23;25(17):5252. doi: 10.3390/s25175252. (PDF)